Die Ammerbucher Jugendleiterschulung hat begonnen

Nachdem im Mai die Auftaktveranstaltung aufgrund der noch hohen Inzidenzzahlen per
Videokoferenz stattfinden musste, konnte die Gruppe der Ammerbucher Nachwuchs-
Jugendleiter*innen das erste Schulungswochenende vom 25. bis 26. Juni nun in Präsenz
absolvieren. Da das Wetter bestens mitspielte, konnte das Schulungswochenende komplett im
Freien stattfinden. Der alte Pfäffinger Sportplatz bot hierfür den Outdoor-Schulungsraum. Das
Thema "Outdoor-Aktivitäten mit Gruppen" bildet passend dazu einen Schwerpunkt der diesjährigen
Schulung. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen für die ehrenamtliche Arbeit als Jugendleiter*in
relevant sind, welche Aufgaben mit der Rolle als Gruppeleiter*in verbunden sind, worin Motive für
ehrenamtliches Engagement bestehen, welche Gruppenspiele für verschiedene Altersgruppen in
verschiedenen Situationen geeignet sind, wie Entscheidungsprozesse partizipativ gestaltet werden
können und wie man mit Gruppen am Feuer kocht, lernten die Teilnehmer*innen beim ersten
Schulungsblock. Zudem ermöglichten die Jugendlichen der Gruppe Einblicke in unterschiedliche
Angebote der Jugendarbeit in Ammerbuch, indem sie Vereine und Jugendgruppen vorstellten, in
denen sie selbst aktiv sind und sich zum Teil bereits als Jugendmitarbeiter*in engagieren. Neben
den theoretischen Inhalten kamen praktische Übungen nicht zu kurz: Jede*r Teilnehmer*in leitet
während der Schulung ein Spiel oder eine Gruppenaktion an und erhält Rückmeldungen darüber,
wie die situative Passung und die Moderation gelungen sind. Zudem wurden schwierige
Gruppensituationen als Planspiel durchgespielt und lösungsorientiertes, pädagogisch sinnvolles
Handeln diskutiert.
Weiter geht es am 9. und 10. Juli beim zweiten Schulungswochenende auf dem Föhrberg-Grillplatz.
Hier stehen entwicklungspsychologische Grundlagen, Umgang mit Konflikten und ein Ausflug zum
Lebenshof Tierl(i)eben in Pfäffingen in Verbindung mit dem Thema Nachhaltigkeit in der
Jugendarbeit auf dem Plan.

Kleidertauschaktion als Nachhaltigkeits-Projekt mit Jugendlichen

Am 12. Juni konnte die Kleidertauschaktion bei bestem Wetter auf dem Außengeländer der Ammerbucher Gemeinschaftsschule starten. Diese Aktion war der Auftakt mehrerer Jugendangebote, die für diesen Sommer im Rahmen des Projekts „Jung sein in der Kommune (PJuK)“ geplant sind. Mit jugendlichen Helferinnen wurden bereits am Vormittag die gespendeten Kleidungsstücke sortiert und und ansprechend auf Kleiderständern platziert. Die Ehrenamtlichen der Ammerbucher Kleiderkammer waren ebenfalls mit von der Partie. Bereichert wurde die Aktion durch einen Kreativstand der „Künstlerei“ von Los Ämmerles, an dem die Besucher*innen T-Shirts und Taschen bedrucken konnten. Über den Aspekt der fairen Kleidungsproduktion informierte das Entwicklungspädagogische Informationszentrum aus Reutlingen. Das Schüler-Welt-Café der Gemeinschaftsschule verkaufte fair gehandelte Snacks. Parallel lief die Schulranzenaktion im Rahmen von MuKi (Projekt Mutige Kinder Ammerbuch). Hier konnten sich künftige Grundschüler*innen gut erhaltene gebrauchte Schulranzen und Mäppchen aussuchen, die zuvor gespendet und von einem Team Jugendleiter*innen gereinigt und mit neuen Stiften bestückt wurden.

Am Nachmittag konnten die Besucher*innen auf dem weitläufigen Gelände entspannt stöbern und passende Kleidungsstücke und Accessoires aussuchen sowie ihre eigenen aussortierten Sachen wieder neu in Umlauf bringen. Dass es spaßig sein kann, auch mal etwas ganz anderes anzuprobieren, zeigte das Gelächter an den verschiedenen Ständen. Viele Besucher*innen haben etwas Passendes gefunden und konnten dieses kostenlos mit nach Hause nehmen. Im Vordergrund der Aktion stand der Gedanke der Nachhaltigkeit: Statt wegschmeißen weitergeben und auch mal etwas Gebrauchtes ausprobieren! Die Idee der Nachhaltigkeits-Aktion mit Jugendlichen war im Austausch zwischen dem Ammerbuch-Aktiv-Thementisch Nachhaltigkeit, der Schulsozialarbeit und der gemeinwesenorientierten Jugendarbeit entstanden.

Kleidertauschaktion für Jugendliche am 12. Juni

Die Veranstaltung findet im Rahmen der aktuellen Coronaverordnung statt

Kleidertauschaktion und Schulranzenaktion am 12. Juni

In Verbindung mit der Kleidertauschaktion findet die Schulranzen-Aktion statt:

 

Einladung zur Teilnahme an der Jugendleiter*innenschulung 2021

Die Ammerbucher Jugendleiter*innenschulung richtet sich an junge Menschen, die sich bereits ehrenamtlich in Ammerbucher Vereinen, Kirchen, Jugendclubs und anderen Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit engagieren – oder sich künftig engagieren möchten.
Sie qualifiziert die Teilnehmer*innen für eine kompetente ehrenamtliche Mitarbeit und Leitung von Kinder- und Jugendgruppen. Es werden allgemeine pädagogische und methodische Inhalte sowie rechtliche Rahmenbedingungen vermittelt.
Teilnehmen können junge Erwachsene und Jugendliche, die dieses Jahr mindestens 16 Jahre alt werden, d.h. ab dem Geburtsjahrgang 2005.
Nach der Teilnahme an den drei Wochenendblöcken (30 Stunden) und an einem Erste-Hilfe-Kurs (6 Stunden) kann die bundesweit anerkannte Jugendleitercard (JuLeiCa) beantragt werden. Alle Absolvent*innen erhalten ein Qualipass-Zertifikat. Dieses Jahr hat die Jugendleiterschulung den Schwerpunkt "Outdoor-Aktivitäten mit Gruppen" und findet hauptsächlich im Freien statt.
Die Schulung wird vom JuLeiCa-Team, das aus hauptamtlichen Pädagoginnen der kit-Jugendhilfe (Annemarie und Kathi) und erfahrenen ehrenamtlichen Jugendleiter*innen (Pia, Lirim, Frederik) besteht, durchgeführt.

Folgende Termine und Schulungsinhalte sind geplant:

Freitag, 14. Mai (16 bis 20 Uhr) und Samstag, 15. Mai (10 bis 16 Uhr):
• Outdoor-Spielpädagogik
• Rechtliche Rahmenbedingungen
• Gruppenarbeit und Gruppenleitung
• Prävention und Schutzauftrag
Schulungsort: Grillplatz Föhrberg

Freitag, 25. Juni (16 bis 20 Uhr) und Samstag, 26. Juni (10 bis ca. 16 Uhr):
• Entwicklungspsychologische Grundlagen
• Umgang mit Konflikten
• Inklusion
• Bildung für nachhaltige Entwicklung
• Ausflug
Schulungsort: Alter Pfäffinger Sportplatz / Ausflug

Freitag, 9. Juli (16 bis 20 Uhr) und Samstag, 10. Juli (10 bis 16 Uhr):
• Projektplanung
• Öffentlichkeitsarbeit
• Interkulturelles Lernen
• Diskriminierung
Schulungsort: Grillplatz Föhrberg

Ein noch offener Termin im September oder Oktober:
Erste Hilfe

Falls es die aktuelle Coronaverordnung erfordert, kann es zu Terminänderungen kommen.

Wer teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail an annemarie.lemeunier@kit-jugendhilfe.de mit Angabe des Namens, Geburtsdatums, Postanschrift und E-Mail-Adresse bis zum 15. April 2021 verbindlich anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ehrenamtliche für das Ammerbucher Sommerferienprogramm gesucht!

Obwohl die große Spielstadt dieses Jahr nicht stattfinden kann, bieten wir Jugendleiter*innen und engagierten Ammerbucher*innen interessante Einsatzorte im Rahmen eines abwechslungsreichen Kinder- und Jugendsommerferienprogramm an! Wer mitwirken möchte, kann sich gerne per E-Mail an ammerbuch-aktiv@kit-jugendhilfe.de wenden!

Online-Disco des Jugendclubs Poltringen

Der Poltringer Jugendclub lädt ein zur digitalen Disco am Samstag, den 6. Februar ab 21 Uhr. Unter Twitch.TV/Jugendclub_Poltringen gibt es das Live-Streaming für zuhause. Gegen Langeweile laden die ehrenamtlichen Jugendclub-Mitarbeiter als DJ MAIMO und DJ PaDDy Jugendliche und Junggebliebene ein, online dabei zu sein!

Flyer JC Poltringen

Nachhaltig in Ammerbuch – Markt der Möglichkeiten

In der Engagierten Stadt Ammerbuch wird auf vielfältige Weise das Ziel verfolgt, nachhaltig zu handeln. Die verschiedenen Ansätze und Wege zusammenzubringen, bekannt zu machen und auch als Inhalt pädagogischer Arbeit zu verstehen, ist Ziel des Thementischs „Nachhaltig handeln in Ammerbuch“. Dieser wurde vor gut einem Jahr im Rahmen des Engagementbündnisses „Ammerbuch Aktiv – Vielfalt Verbindet“ von engagierten Ammerbucher*innen und verschiedenen Vereinen gegründet. Regelmäßig trifft er sich in der Jugendhilfestation der kit jugendhilfe zum Austausch und zur Entwicklung übergreifender Ideen. Als erstes großes gemeinsames Projekt hat der Thementisch am Sonntag, den 4. Oktober einen Markt der Möglichkeiten zum Thema „Nachhaltig in Ammerbuch“ veranstaltet. Auf dem Außengelände der Entringer Zehntscheuer wurde eine Auswahl der Vielfalt an Ansätzen des nachhaltigen Handels in Ammerbuch gezeigt: Die Kleiderecke, die Solidarische Landwirtschaft, die BUND-Ortsgruppe, die Fair Trade Gemeinde Ammerbuch, das Schülerweltcafé, die Gemeindebücherei, die Naturkindergärten Villa Wald und Goldammern sowie der Lebenshof Tierlieben informierten an Ausstellungstischen darüber, was in Ammerbuch getan wird oder luden dazu ein, fair gehandelte Produkte zu probieren und gebrauchte Bücher mitzunehmen. Zudem konnten Kinder unter Anleitung der Schulsozialarbeit Niskästen bauen, Tetrapacks zu Blumenvasen upcyclen und Insektenhotels herstellen. Die Solidarische Landwirtschaft Ammerbuch zeigte in der Zehntscheuer den Film „Anders Essen“ und informierte damit über den Zusammenhang von Ernährung und globalem Flächenverbrauch. Die positive Resonanz durch die vielen Besucher*innen zeigt das große Interesse in Ammerbuch, das Leben in der Gemeinde in ökologischen und sozialen Aspekten nachhaltig zu gestalten. Allen Mitwirkenden ein ganz herzliches Dankeschön für die Angebote bei dieser Veranstaltung – und natürlich für all ihr Engagement für ein nachhaltiges Ammerbuch!

JuMis unterstützen Ferienangebote

Jugendliche, die den diesjährigen Jugendmitarbeiterkurs (JuMi-Kurs) absolviert haben, haben Sommerferienangebote für Kinder in Ammerbuch tatkräftig unterstützt. Zu zweit waren sie jeweils bei 5 Tagesausflügen der Sozialen Gruppenarbeiten der Ammerbucher Grundschulen dabei, haben Spiele vorbereitet, eine Schnitzeljagd organisiert, mit den hauptamtlichen Pädagog*innen der Martin-Bonhoeffer-Häuser zusammen die Kinder beim Schwimmenlernen unterstützt, eine Höhlentour begleitet und vieles mehr. Zu guter Letzt haben sie das Open Air Kino am 15. August auf dem Gelände der Ammerbucher Gemeinschaftsschule auf- und abgebaut. Ein ganz herzliches Dankeschön für dieses ehrenamtliche Engagement!

Kurs für Jugendmitarbeiter gestartet

Der Jugendmitarbeiterkurs (JuMi-Kurs) ist im Mai digital gestartet. Die beiden Schulungstermine im Juli können unter Einhaltung der Corona-Verordnung als Präsenzschulung in der Entringer Zehntscheuer stattfinden. Teilnehmer*innen sind 37 Jugendliche, die eigentlich diesen Sommer als neue jugendliche Mitarbeiter*innen (JuMis) bei der Spielstadt Los Ämmerles einsteigen wollten. Da die Spielstadt aufgrund der Corona-Situation auf nächstes Jahr verschoben wird, erhalten die Jugendlichen eine allgemeine Basisschulung im Bereich der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit. Das Thema beim ersten Schulungstag war "Ziele der Freizeitpädagogik". Die Teilnehmer*innen haben sich damit beschäftigt, wie Teamarbeit, Rücksichtnahme und das Ausprobieren von Neuem in Angeboten wie der Spielstadt bei Kindern gefördert werden können. Zudem sind Angebote, die auch während der Corona-Zeit durchgeführt werden können, ein Sonder-Thema, für das Kreativität gefragt ist. Es werden Vorschläge der jugendlichen Ehrenamtlichen in Planungen diesjähriger Alternativangebote für die Sommerferien einbezogen.

Ein Zusammensitzen wie beim letzten JuMi-Kurs auf dem Foto war zum diesjährigen Kurbeginn leider nicht möglich.

Mit dieser Nähe kann der JuMi-Kurs derzeit leider nicht stattfinden.

Ehrenamtlich als Jugendmitarbeiter bei der Spielstadt und in der Coronakrise

Für die erste Woche der Sommerferien ist die Ammerbucher Spielstadt "Los Ämmerles" geplant. Auch wenn aufgrund der Coronakrise noch nicht feststeht, welche Maßnahmen im August greifen werden, arbeiten wir derzeit weiter an der Vorbereitung der Spielstadt. Bereits viele Ammerbucher Jugendlichen ab 14 Jahren haben ihr Interesse bekundet, als Jugendmitarbeiter (JuMi) mitzuwirken. Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen können sich noch bis zum 30. April bewerben. Die entsprechenden Formulare befinden sich unter www.los-aemmerles.de . Die eingegangenen Anmeldungen gelten unter Vorbehalt bis klar ist, ob die Spielstadt stattfinden kann.  Für Jugendliche, die erstmals mitarbeiten, wird ein JuMi-Kurs angeboten, in dem wichtige Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit vermittelt werden. Der für Mai geplante Beginn des Kurses muss leider verschoben werden bzw. startet in digitaler Form. Die Angemeldeten erhalten Informationen per E-Mail. 

Hinweis: Jugendmitarbeiter*innen können sich jetzt aufgrund der Coronakrise durch Nachbarschaftshilfe in Ammerbuch engagieren! Unter der Telefonnummer 07073 9171-0 kann sich melden, wer Dienste (wie Einkäufe für ältere Menschen) anbieten möchte - oder diese in Anspruch nehmen möchte. Weitere Infos gibt es unter www.ammerbuch.de

Ammerbucher Firmen engagieren sich

Am 23. Januar fand die Ammerbucher Ausbildungsmesse statt. Jugendliche verschiedener Schulen und deren Eltern konnten sich dabei an Infotischen von 21 Ammerbucher Firmen in der Aula der Gemeinschaftsschule darüber informieren, welche Ausbildungsberufe, duale Studiengänge und Praktikumsplätze in Ammerbuch angeboten werden. Die Idee der Ausbildungsmesse AULA ist im Rahmen von "Ammerbuch Aktiv - Vielfalt Verbindet" an einem Thementisch entstanden, an dem Vertreter*innen des Handels- und Gewerbevereins, der gemeinwesenorientierten Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit gemeinsam Angebote der Berufsorientierung für Jugendliche entwickeln. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr konnte die Ausbildungsmesse nun bereits zum zweiten Mal stattfinden. Neben den Schüler*innen der Klassenstufen 7 bis 10 der Ammerbucher Gemeinschaftsschule kamen auch Jugendliche, die Schulen an anderen Orten besuchen, um sich zu informieren. Dieses Mal wurde das Angebot am Nachmittag durch eine weitere Informationsphase am frühen Abend ergänzt, die berufstätigen Eltern und auswertigen Schüler*innen den Besuch ermöglichte. Durch kurze oder ausführliche Gespräche konnten hier viele persönliche Kontakte zwischen Jugendlichen und Ausbildungsbetrieben entstehen. Einige Firmen waren mit ihren Auszubildenden vor Ort, die interessierten Schüler*innen ganz aktuell berichten konnten, wie sie ihre Ausbildung erleben. Für die Firmen bot eine Lehrerin zudem einen Vortrag über das Konzept und die Leistungsbewertung der Gemeinschaftsschule an. Damit sich Schüler*innen auch über die Veranstaltung hinaus regelmäßig darüber informieren können, welche freien Ausbildungsplätze es derzeit in Ammerbuch gibt, hat der Handels- und Gewerbeverein einen Touchscreen mit diesen Informationen im Aufenthaltsbereich der Gemeinschaftsschule installiert. Ein herzliches Dankeschön gilt den Ammerbucher Ausbildungsbetrieben, die hier Zeit investiert haben, der Ammerbucher Gemeinschaftsschule als Gastgeber, und den Eltern, die alle Beteiligten mit selbstgebackenem Kuchen  versorgt haben!

Jugendbeteiligung im Gemeinderat

Am 9. Dezember 2019 bekam die Ammerbucher Jugendbeteiligungs-Gruppe die Möglichkeit, in der öffentlichen Gemeinderatssitzung über Themen, die Jugendliche in Ammerbuch beschäftigen, zu berichten. Seit dem Jugendtag im Mai, an dem 23 Kinder und Jugendliche sowie Bürgermeisterin Frau Halm und mehrere kommunalpolitisch engagierte Erwachsene teilgenommen hatten, hat sich die Jugendbeteiligungs-Gruppe mehrmals getroffen. Sie besteht aus 6 bis 10 Jugendlichen ab 14 Jahren, die Interesse daran haben, herauszufinden, was Jugendliche in Ammerbuch bewegt, d.h. möglichst viele Meinungen zu hören, diese Themen zu strukturieren und daraus konkrete Vorschläge zu erarbeiten. Die Gruppe trifft sich nach Absprache zusammen mit "Ammerbuch Aktiv"-Projektkoordinatorin Annemarie Lemeunier in der Jugendhilfestation der Martin-Bonhoeffer-Häuser und ist offen für weitere Jugendliche, die sich im Bereich der Jugendbeteiligung engagieren möchten. Um viele Meinungen in Erfahrung zu bringen, hat die Jugendbeteiligungs-Gruppe sowohl einen Instagram-Account als auch eine WhattsApp-Gruppe eingerichtet. In der Gemeinderatssitzung haben vier jugendliche Vertreter*innen der Gruppe die Anliegen Jugendlicher  in Themenblöcke unterteil vorgetragen. Dazu hatten sie eine Power Point Präsentation mit Fotos von einigen thematisierten Orten erstellt. Es wurden Vorschläge gemacht, was geschehen könnte, damit man besser mit Problemen des ÖPNV klarkommt, wie z.B. die Einrichtung von freiem W-Lan an den Ammerbucher Bahnhöfen, so dass man sich über Verspätungen und Zugausfälle vor Ort informieren kann auch wenn die Anzeigetafeln nicht funktionieren.  Des weiteren wurde das Anliegen geäußert, Radwege zwischen Teilorten, auf denen Schüler*innen morgens zum Bahnhof radeln, zu beleuchten und den Belag zu verbessern, da es im Winter zu den Schulweg-Zeiten morgens dunkel ist. Auch wurden Stellen benannt, die für Radfahrer aufgrund zu schnell fahrender Autos gefährlich sind. Die Jugendlichen schlagen hier eine Überwachung der Geschwindigkeitsbegrenzungen vor. Ein Vorschlag besteht zudem darin, an den Bahnhöfen mehr Fahrradständer zu bauen, da diese im Sommer meist überfüllt sind. Sorgen macht den radfahrenden Jugendlichen zudem, dass dort abgestellte Fahrräder oft beschädigt werden. Nicht nur Fahrrad und Verkehr, sondern auch Treffmöglichkeiten sind für Jugendliche ein Thema. So besteht der Wunsch, brachliegende Spielplätze, z.B. in Altingen, wieder schön zu gestalten und Möglichkeiten z.B. zum Fußball spielen einzurichten, so dass sie auch für Jugendliche attraktiv werden. Auch Fitnessgeräte im Freien, z.B. in Poltringen, sollen aus Sicht der Jugendliche dazu dienen, dass man geeignete Treffpunkte findet. Um sich drinnen treffen zu können, möchten einige Mitglieder der Jugendbeteiligungs-Gruppe mit den Jugendclub-Teams in Kontakt treten, um weitere Treffzeiten zu organisieren. Auch über die neue Gemeinschaftsschule gab es einiges zu sagen. Die Schülermitverantwortung (SMV) stellt hier einiges auf die Beine, um Bedürfnisse der Schüler*innen zu sammeln und Vorschläge umzusetzen.  Die Gemeinderät*innen zeigten sich sehr interessiert an den Anliegen Jugendlicher und bekundeten Offenheit, diese in ihr kommunalpolitisches Handeln einzubeziehen. Sie stellten viele Rückfragen an die Jugendlichen und ermutigten sie, auch weiterhin im Gespräch über kommunale Themen zu bleiben. Die Jugendlichen erhielten von ihnen zudem Lob für ihren Vortrag und ihr Engagement in der Jugendbeteiligung.  Die Gemeinderät*innen wiederum wurden aufgefordert, die Jugendbeteiligungs-Gruppe in ihre kommunalpolitischen Entscheidungen einzubeziehen, wenn diese Jugendliche betreffen.

Kletterangebot in den Sommerferien

„Gemeinsam klettern“ und "Hoch Hinaus" war das Motto der Kletterangebote der der Martin-Bonhoeffer-Häuser als Träger von "Ammerbuch Aktiv - Vielfalt Verbindet", der gemeinwesenorientierten Jugendarbeit, der Sozialen Gruppenarbeit, dem Projekt „Mutige Kinder“  und der Schulsozialarbeit in der Gemeinde Ammerbuch sowie als Träger der Schulsozialarbeit und des Jugendreferats in der Gemeinde Gäufelden, die das Angebot in Kooperation durchgeführt haben. Insgesamt 36 Kinder haben vom 29. Bis 31. Juli daran teilgenommen, jeweils 12 an einem der drei Tage. Trotz unterschiedlicher Voraussetzungen konnte der Klettersport gemeinsam im Kletterzentrum "Rox" mit großem Spaß erprobt werden. Ob beim Bouldern oder Klettern am Seil – nicht nur Geschicklichkeit und Kraft waren gefragt, sondern auch Vertrauen und die Bereitschaft, über eigene Grenzen hinauszugehen. Dabei konnten neue Kontakte geknüpft und eine spannende gemeinsame Aktivität erlebt werden. Für Entspannung sorgte das gemeinsame Pizzaessen am Nachmittag.  Das Angebot war für die teilnehmenden Kinder und Jugendliche kostenlos, da die 3 Tage aufgeteilt aus Projektmitteln der Kinderlandstiftung Baden Württemberg und aus Projektmitteln der Integrationsoffensive durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert wurden. Neben den Hauptamtlichen wurde das Projekt von ehrenamtlichen Jugendleitern begleitet, die vor kurzem die Ammerbucher Jugendleiterschulung absolviert haben.

Jugendbeteiligung – großes Interesse am Ammerbucher Jugendnachmittag

 

23 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren kamen am Samstag zum Ammerbucher Jugendnachmittag. Die Einladung der Bürgermeisterin und Gemeinderäte zum Pizzaessen und Austausch über Themen, die für Kinder und Jugendliche in Ammerbuch wichtig sind, kam gut an!

Im Vorfeld hatte sich eine Planungsgruppe, bestehend aus Jugendlichen, kommunalpoltisch Engagierten, der Bürgermeisterin, der Gemeindeverwaltung und der gemeinwesenorientierten Jugendarbeit / Ammerbuch Aktiv überlegt, auf welchem Wege sich Jugendliche und Kinder an der Kommunalpolitik beteiligen können. Schnell wurde man sich darüber einig, dass sich bei einem gemeinsamen Pizzaessen am zentralen Ort der neuen Ammerbucher Sporthalle vortrefflich diskutieren lässt. Die Landeszentrale für politische Bildung bot an, die Veranstaltung zu moderieren.

Nicht nur das Pizzaessen stand im Mittelpunkt des Jugendnachmittags, sondern auch intensive Gesprächsrunden und interessante Infos über Kommunalpolitik, Gemeinderat und die bevorstehende Kommunalwahl. Schnell waren die drei Stunden gefüllt mit Themen, die zu Beginn von den Kids zusammengetragen wurden. Zu fünf zusammengefassten Themenblöcken fand ein Austausch in Kleingruppen statt: Möglichkeiten zum Fahrradfahren/ Mountainbiken, Sportmöglichkeiten, die Gemeinschaftsschule, W-Lan, Los Ämmerles und Jugendbeteiligung. Zu jeder Kleingruppe gesellten sich kommunalpolitisch engagierte Erwachsene, die Sichtweisen und Anliegen von Kindern und Jugendlichen in ihr kommunalpolitisches Wirken einbeziehen möchten. In der Abschlussphase der Veranstaltung machten sich die jugendlichen und die erwachsenen Teilnehmer*innen Gedanken darüber, wie es mit diesen Jugendthemen weitergehen kann. Zu einigen Bereichen wird es weitere Treffen in Projektgruppen geben. Sie sollen so aufbereitet werden, dass sie und ihre Umsetzungsmöglichkeiten in einer Gemeinderatssitzung vorgestellt werden können. Darüber hinaus sollen auch künftig Jugendnachmittage zu speziellen oder allgemeinen Jugendthemen angeboten werden.

Die Jugendleiterschulung hat begonnen

17 junge Ammerbucher*innen nehmen an der diesjährigen Jugendleiterschulung teil, die letzten Samstag begonnen hat. Sie sind zwischen 14 und 20 Jahre alt und möchten sich qualifizieren um schrittweise Verantwortung in Ammerbucher Vereinen, Kirchen oder anderen Jugendangeboten zu übernehmen. Einige von ihnen engagieren sich zum Beispiel bereits als Assistenztrainer*innen, als Kinderkirchmitarbeiter*in, bei der Jugendfeuerwehr, der Schülermitverwaltung oder haben schon bei Zeltlagern und Ferienangeboten mitgewirkt.  Der erste Teil der insgesamt fünftägigen Schulung beinhaltete einen Überblick der Aufgaben und Kompetenzen eine*r Gruppenleiter*in, eine Einführung in das Thema Projektplanung und praktische Einstiege in die Spielpädagogik für Gruppen. Mit welchen Erwartungen ein*e Gruppenleiter*in konfrontiert wird und inwiefern diese berechtigt und leistbar sind, darüber wurde angeregt diskutiert. Zudem wurden Themen entsprechend der Einsatz- und Interessenbereiche der teilnehmende Nachwuchs-Jugendleiter*innen aufgenommen. Weiter geht es mit dem zweiten Schulungstag am 27. April!

Das Bündnis von Ammerbuch Aktiv-Vielfalt Verbindet hat sich getroffen

Kultur, Kinder und Jugendliche, Senioren, Ausbildung und Inklusion sind Themen, an denen Engagierte in Ammerbuch im Rahmen des Engagementbündnisses der Engagierten Stadt Ammerbuch derzeit arbeiten. „Ammerbuch Aktiv – Vielfalt Verbindet“ verfolgt das Ziel, das Engagement von Ehrenamtlichen, Organisationen und Fachleuten im sozialen und kulturellen Bereich zu bündeln, zu vernetzen und zu fördern. Im Zusammenwirken von Zivilgesellschaft, Gemeindeverwaltung und Wirtschaft kann auf diese Weise das Gemeinwohl in Ammerbuch gestärkt werden, wie Axel Eisenbraun-Mann, Bereichsleiter der Marti-Bonhoeffer-Häuser, die Idee des Projekts erklärt. Seit 2016 sind die Martin Bonhoeffer-Häuser Träger der Koordinationsstelle von Ammerbuch Aktiv, die durch Stiftungsgelder des bundesweiten Konzepts der Engagierten Stadt noch bis Ende 2019 finanziert wird.

Die Berichte von Engagierten, die in entsprechenden Thementischen  mit Susanne Keefer von der Gemeindeverwaltung und der Projektkoordinatorin Annemarie Lemeunier zusammenarbeiten, zeigen beim offenen Bündnistreffen am 6. Februar in der Entringer Zehntscheuer, was durch gemeinsames Anpacken möglich ist: Ulla Kloos vom Thementisch „Kultur in Ammerbuch“ wirbt bei dieser Gelegenheit für die große Veranstaltung AmmerKult, die am 18. Mai im Anschluss an „Musik in der Ammertalbahn“ auf dem neuen Gelände der Ammerbucher Gemeinschaftsschule als Zusammenschluss verschiedenster Kulturschaffender stattfinden wird. Annemarie Lemeunier berichtet anstelle von Brigitte Joffroy über das Projekt „Mutige Kinder“, das der Thementisch „Kinder und Jugendliche“ initiiert hat. Ingrid Bückle zeigt verschiedene Formen des „Senioren-Wohnens“, mit denen sich dieser Thementisch beschäftigt, und die er in individuell angepasster Weise für die Teilorte Ammerbuchs anregen möchte. Georg Hofer und Walter Brückner weisen auf die Initiative „Ausbildung in Ammerbuch“ hin, die dieser Thementisch mit einer Auftaktveranstaltung am 11. April starten wird. Georg Dürr verdeutlicht für den Thementisch „Inklusion“, dass in Ammerbuch noch viel Potenzial besteht, Barrieren abzubauen. Dies gilt nicht nur im Hinblick auf Menschen mit Behinderung, sondern auch auf Migrant*innen, wie Wolfgang Bleicher vom Freundeskreis Asyl ergänzt. Susanne Keefer regt zu guter Letzt an, das Thema Nachhaltigkeit, das der zertifizierten Fair-Trade-Gemeinde Ammerbuch besonders am Herzen liegt, auch im Rahmen von Ammerbuch Aktiv weiter auszugestalten . Spontan erklären sich mehrere Bürger bereit, zu einem neuen Thementisch diesbezüglich zusammenzukommen. Bürgermeisterin Christel Halm äußert sich mit Begeisterung darüber, was Ammerbucher*innen auf die Beine stellen und stellt dar, wie die Gemeindeverwaltung diese Themen engagierter Bürger aufnimmt und unterstützt.

Ein gemütlicher Ausklang mit Bewirtung durch das Thekenteam der Zehntscheuer rundet das Bündnistreffen ab. Hierbei werden weiter Ideen ausgetauscht, Bekanntschaften geknüpft und Pläne für Projekte in Ammerbuch geschmiedet.

 

Besichtigungen mit dem Thementisch Senioren-Wohnen

Im Rahmen des AAVV-Thementischs „Senioren-Wohnen“ macht sich eine Gruppe interessierter Ammerbucher Bürger*innen derzeit mit verschiedenen Modellen des Wohnens im Alter vertraut. Die Gemeinde Ammerbuch ist bestrebt, nicht nur den Bedarf an Pflegeplätzen rechnerisch zu decken, sondern individuelle Bedürfnisse von Senioren wahrzunehmen und Initiativen und Engagement diesbezüglich in den Teilorten zu unterstützen. Zusammen mit der Bürgermeisterin, Vertreterinnen der  Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats sowie der Koordinatorin von Ammerbuch Aktiv haben Mitglieder des Bezirksseniorenrats und weitere interessierte Bürger am 17. Dezember eine Fahrt nach Riedlingen und Ertingen unternommen, um sich interessante Konzepte vor Ort anzuschauen. Beeindruckend ist das Konzept der Seniorengenossenschaft Riedlingen e.V., bei dem jüngere Senioren Unterstützungsleistungen entsprechend ihrer Fähigkeiten anbieten und bei späterem Eigenbedarf in entsprechender Stundenzahl das  vielfältige Angebotsspektrum des Vereins in Anspruch nehmen können.

Im Januar wird sich der Thementisch ein weiteres Konzept anschauen und anschließend zusammentreffen um Informationen und Anregungen in Bezug auf Ammerbuch zu auszuwerten. Das nächste Ziel ist die Zusammenstellung von Informationen über Modelle des Senioren-Wohnens in einer Form, wie sie allen interessierten Bürgern zur Verfügung gestellt werden kann – und wie sie als Basis für Initiativen des Senioren-Wohnens in den Ammerbucher Teilorten dienen kann.

Jugendliche engagieren sich ehrenamtlich beim Raum-Tanz-Atelier

36 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren haben in den ersten drei Tagen der Herbstferien beim Raum-Tanz-Atelier teilgenommen. Im Kunst-Workshop, im Theater-Workshop und im Musik- und Tanzworkshop konnten die Kinder zum Thema „Teamwork“ ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Mit viel Begeisterung wurde getanzt, musiziert, gemalt und ein Theaterstück entwickelt. Zwischendurch gab es Zeit zum Spielen im Freien.

6 jugendliche Mitarbeiterinnen haben die Pädagog/-innen und die Künstler/-innen während des Projekts ehrenamtlich unterstützt. Zuvor hatten diese sich im JuMi-Kurs und der Jugendleiterschulung auf ihren Einsatz vorbereitet. Zudem brachten sie Ehfahrungen als Jugendleiterinnen bei der Spielstadt mit.

Das Angebot wurde von der gemeinwesenorientierten Jugendarbeit / Ammerbuch Aktiv und der sozialen Gruppenarbeit in Trägerschaft der Martin-Bonhoeffer-Häuser in Kooperation mit der Art-Road-Way – Kunstschule Breitenholz und der Musikschule Ammerbuch durchgeführt. Gefördert wurden die Workshops durch das Programm „Kultur macht stark“ und konnten deshalb für die Kinder kostenfrei angeboten werden.

Bei der Abschlussveranstaltung am Mittwochnachmittag konnten Eltern und Interessierte sehen, womit sich die Kinder drei Tage lang beschäftigt hatten. Ein buntes Programm aus Vorführungen und einer Kunst-Performance wurde auf die Bühne gebracht und begeisterten die vielen Zuschauer.

Aktuelles aus den Thementischen

Viele Menschen in Ammerbuch engagieren sich für soziale und kulturelle Anliegen in Ammerbuch. Einige Arbeitsgruppen machen Gebrauch von dem Rahmen, den „Ammerbuch Aktiv – Vielfalt verbindet“ (kurz: AAVV) hierfür bietet.  Im Rahmen von „AAVV - Thementischen“  treffen sie sich zusammen mit der AAVV-Koordinationsstelle und der Gemeindeverwaltung in den Räumlichkeiten der Jugendhilfestation Ammerbuch.  Am Donnerstag, den 11. Oktober fand das interne Partnertreffen von Ammerbuch Aktiv statt. Vertreter der einzelnen Thementische haben über ihre aktuellen Projekte berichtet:

Chancengleichheit und Teilhabe für Kinder und Jugendliche in Ammerbuch

In diesem Thementisch arbeiten Engagierte aus KiTas, Schulsozialarbeit und der Gemeindeverwaltung zusammen. Sie haben sich das Ziel gesetzt, Strukturen und Angebote zu schaffen, die auch benachteiligten Kindern und Jugendlichen Teilhabe an guten Bedingungen des Aufwachsens in Ammerbuch ermöglichen. Um dieses Ziel zu verfolgen, sind in der Arbeitsgruppe vielfältige Ideen entstanden: Die Aktion Wunschbaum in der Weihnachtszeit, ein Schwimmkurs für ältere Kinder, eine Fortbildungsreihe für ErzieherInnen und LehrerInnen zum Thema Kinderarmut, die aktive Integration benachteiligter Kinder in das Herbstferienangebot „Raum-Tanz-Atelier“ und in die Spielstadt, die Erstellung einer Liste mit Unterstützungsangeboten für Familien mit wenig Geld, und vieles mehr.  Da Zeit und Ressourcen benötigt werden, um all dies umsetzen zu können, erarbeitete der Thementisch zusammen mit den Martin-Bonhoeffer-Häusern Inhalte für einen Antrag bei der Stiftung Kinderland, die zur Baden-Württemberg-Stiftung gehört und sich mit dem Förderprogramm „Reich an Mut“ für genau dieses Thema einsetzt. So konnten unter Trägerschaft der Martin-Bonhoeffer-Häuser eine 20%-Koordinationsstelle eingerichtet werden, die zusammen mit dem Ammerbuch-Aktiv-Thementisch die Koordination all dieser Projekte übernimmt. Sie ist direkt mit der Schulsozialarbeit und der Koordinationsstelle von Ammerbuch Aktiv verknüpft.

Ausbildung in Ammerbuch

Das Anliegen des Thementisches „Ausbildung in Ammerbuch“ ist es, Jugendliche bei der Suche nach dem für sie geeigneten Ausbildungsplatz zu unterstützen und dabei besonders die Ausbildungsmöglichkeiten der Ammerbucher Betriebe bekannt zu machen. In diesem Arbeitskreis wirken der Handels- und Gewerbeverein zusammen mit der Schulsozialarbeit, der Gemeinschaftsschule und der Gemeindeverwaltung. Es soll eine Internetplattform entwickelt werden, mithilfe derer sich Jugendliche über Berufswegeplanungen in Ammerbuch informieren können. Im Frühjahr soll ein Informationsnachmittag für junge Menschen an der neuen Gemeinschaftsschule stattfinden, der den Fokus nicht nur auf  berufliche Ausbildungsmöglichkeiten in Ammerbuch legt, sondern auch auf Möglichkeiten des ehrenamtliches Engagements wie Angebote von Vereinen und Kirchen. All dies soll sichtbar machen, dass es sich für junge Menschen lohnt, in Ammerbuch zu wirken, zu arbeiten, zu leben und sich zu engagieren.

Inklusion

In diesem Thementisch wird angestrebt, Barrieren im Ammerbuch abzubauen. Dazu gehören bauliche Themen und Themen, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in verschiedenen sozialen Kontexten betreffen.

Senioren – Wohnen

Der Thementisch Senioren – Wohnen hat sich aus Mitgliedern des Bezirksseniorenrates und Bürgern, die sich für das Thema Wohnformen im Alter in Ammerbuch interessieren, zusammengefunden und arbeitet mit der Gemeindeverwaltung zusammen. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, sich über verschiedene Wohnformen, die verschiedenen Bedürfnissen entsprechen, im ersten Schritt zu informieren. Hierzu finden Besichtigungen mehrerer Projekte statt. Im zweiten Schritt möchte der Thementisch diese Informationen allen interessierten Ammerbucher Bürgern zugänglich machen und deren Bedürfnisse durch eine Bürgerbefragung erfassen. Auf dieser Basis sollen im dritten Schritt entsprechende Wohnangebote für Senioren in Ammerbuch realisiert werden.

Kultur in Ammerbuch

An diesem Thementisch treffen sich Kulturschaffende aus Ammerbuch, d.h. Zehntscheuern, die Alte Kelter, Musikschule und Kunstschule. Zusammen mit der Gemeindeverwaltung werden Möglichkeiten entwickelt, Ammerbucher Kulturangebote zu vernetzen. Ein erstes Projekt ist für Mai 2018 in Planung. Terminlich verknüpft mit „Musik in der Ammertalbahn“ soll eine Veranstaltung stattfinden, bei der verschiedensten Ammerbucher Gruppen und Hobbykünstlern in der neuen Sporthalle oder auf dem Außengelände der neuen Schule eine Bühne geboten wird. Gleichzeitig soll Interessierten die Möglichkeit geboten werden, die neuen Schul- und Sporträumlichkeiten zu besichtigen.

Gemeinwesenorientierte Jugendarbeit

Durch die Stellenkombination der Koordination von Ammerbuch Aktiv (25% Stellenanteil) und der gemeinwesenorientierten Jugendarbeit (25% Stellenanteil) ergeben sich Überschneidungen und Synergien dieser beiden Arbeitsfelder. Auch die gemeinwesenorientierte Jugendarbeit unterstützt Menschen im ehrenamtlichen Engagement – hier besonders Jugendliche, die sich für Aufgaben in der Kinder- und Jugendarbeit qualifizieren lassen. In diesem Rahmen wurde die Schulung für jugendliche MitarbeiterInnen (JuMis) bei Los Ämmerles angeboten, an der 28 Jugendliche im Alter von 14 bis 15 Jahren teilnahmen. Während der Spielstadt wurden sie bei Bedarf unterstützt und beraten. Besonders erfreulich ist, dass 7 geschulte JuMis auch beim „Raum-Tanz-Atelier“, das die Koordinationsstelle der gemeinwesenorientierten Jugendarbeit in den Herbstferien anbietet, ehrenamtlich mitarbeiten werden. Ziel ist, Jugendliche zu einem regelmäßigen oder projektbezogenem Engagement in Ammerbuch zu motivieren. Ausführlicher und allgemeiner werden die Inhalte der für 2019 geplanten Jugendleiterschulung sein. Angebote, die ebenfalls durch das Engagement junger Ehrenamtlicher ermöglicht werden, ist die offene Jugendarbeit der 4 selbstverwalteten Jugendclubs in Ammerbuch. Hier steht die Koordinationsstelle der gemeinwesenorientierten Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung für Fragen und Anliegen zur Verfügung und unterstützt die Jugendclubs bei verschiedenen Entwicklungen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen gemeinwesenorientierter Jugendarbeit und der Gemeindeverwaltung besteht ebenfalls bei Themen der Jugendbeteiligung.  Beim Ammerbucher Jugendforum wurde im außerschulischen Rahmen eine Austauschmöglichkeit zwischen interessierten Jugendlichen und Ammerbucher Kommunalpolitikern geschaffen. Als nächstes Projekt, das Jugendliche mit kommunalpolitischen Themen vertraut machen soll, ist eine Veranstaltung mit Gemeinschaftsschülern nach dem Schulumzug geplant.

50 Jugendliche ehrenamtlich im Einsatz

50 Jugendliche habe letzte Woche ehrenamtlich bei der Spielstadt "Los Ämmerles" mitgearbeitet! Viele Arbeitsstellen der Spielstadt konnten nur aufgrund der tatkräftigen Mitarbeit der JuMis in diesem Umfang betrieben werden; einige Arbeitsstellen wurden von Teams jugendlicher Mitarbeiter*innen (JuMis) komplett selbstständig organisiert, vorbereitet, aufgebaut und durchgeführt. Zusätzlich wurden einige Nachtwachen geschoben und am Samstag alles abgebaut, aufgeräumt und geputzt. Aber nicht nur das: Die JuMis haben zusätzlich zu den 99 erwachsenen Mitarbeiter*innen dazu beigetragen, dass das Projekt von einer tollen, frischen Atmosphäre getragen war.

28 JuMis sind dieses Jahr neu dazugekommen. Sie waren größtenteils letztes Mal noch als Spielstadt-Kinder dabei. Durch den dreitägigen JuMi-Kurs haben sie sich im Vorfeld auf ihre Rolle und Aufgaben vorbereitet. 22 JuMis haben bereits zum zweiten Mal mit vollem Einsatz mitgearbeitet.

Die Arbeit bei der Hitze war anstrengend, aber alle JuMis haben großes Durchhaltevermögen bewiesen und sind ihrer Verantwortung gerecht geworden. Den Spielstadt-Kindern haben die Angebote riesige Freude bereitet und sie konnten viel lernen. Ein großes Dankeschön im Namen von ganz Los Ämmerles gilt den engagierten Jugendlichen für ihren tollen Einsatz!

Gemeinsam geht es besser - das tun wir zusammen

Bei den Thementischen entstehen Ideen, die wir gemeinsam angehen und umsetzen. Raus kommt dabei zum Beispiel eine gemeinsame Aktion auf dem Weihnachtsmarkt in Entringen, oder eine Übersicht aller Begegnungszentren in Ammerbuch... lassen Sie sich verzaubern!

von Katharina Brosda

Abschied im Kernteam

Laura Sennock und Katharina Brosda gehen seit Dezember 2017 bzw. Februar 2018 neue berufliche und private Wege. Beide verabschiedeten sich beim 4. Gesamtbündnistreffen offiziell von den Partnern und Mitwirkenden des Ammerbucher Engagementbündnisses.

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von Katharina Brosda

Imperssionen vom RaumKlangAtelier 2017

Für über dreißig Ammerbucher Kinder waren die Herbstferien wieder eine bunte Zeit. Gemeinsam mit dem Musiker-Ehepaar Renate und Walter Grund, den Theaterpädagoginnen Sophia Müller und Janina Fahrner und den KünstlerInnen Kathrin Kohler-Brenner, Bettina Baur und Frederik Bunsen wurde drei Tage lang musiziert, gezeichnet und Theater gespielt.

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von Katharina Brosda

RaumKlangAtelier

Gemeinsam etwas Tolles auf die Beine stellen. Mut, Kreativität und die Freude am eigenen Gestalten fördern. Das ist der Geist des Kooperationsprojektes „RaumKlangAtelier“, das in diesen Herbstferien zum zweite Mal in der Entringer Zehntscheuer für bis zu 36 Kinder angeboten wird.

 

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von Katharina Brosda

Öffentlicher Vortrag: „Sensibler Umgang mit Kinderarmut – Konsequenzen im Umgang in Kindergarten und Schule“

Dienstag, 24.10.2017

Senisbler Umgang mit Kinderarmut - Konsequenzen für Kindergarten und Schule

Ein Vortrag, der hilft, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, versteckte Armut zu erkennen und Teilhabechancen für alle Kinder, egal ob arm oder reich, zu ermöglichen.

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von Katharina Brosda

Mitmachzirkus

In der letzten Sommerferienwoche fand der Mitmachzirkus "ZappZarap" statt. Kinder und jugendliche Helfer hatten große Freude. Wieder eine gelungene Kooperation.

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