Engagierte Stadt fördert "Ammerbuch aktiv" weitere zwei Jahre

von Katharina Brosda (Kommentare: 0)

Ammerbuch ist weitere zwei Jahre eine „Engagierte Stadt“

  • Fachjury bestätigt die Fortsetzung der Teilnahme am bundesweiten Netzwerkprogramm
  • Unterstützung und Förderung für „Ammerbuch aktiv – Vielfalt verbindet“

Ammerbuch hat es geschafft und nimmt auch 2018/2019 am bundesweiten Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ teil. Bereits seit 2015 gehörte Ammerbuch zu den 50 ausgewählten Städten in Deutschland, in denen sich gemeinnützige Organisationen, die Kommune und die Wirtschaft gemeinsam vor Ort für bessere Strukturen im bürgerschaftlichen Engagement  einsetzen. Dafür erhält Ammerbuch auch in den kommenden zwei Jahren eine finanzielle Förderung sowie ein umfangreiches Angebot an professioneller Beratung und Begleitung im Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“.

 „Wir freuen uns sehr über die Juryentscheidung und auf die weitere intensive Arbeit mit unseren Partnern hier in Ammerbuch“, zeigt sich Katharina Brosda, Koordinatorin von „Ammerbuch aktiv – Vielfalt verbindet“, begeistert. Die Martin-Bonhoeffer-Häuser hatten sich in enger Abstimmung mit der Kommune und zahlreichen anderen Partnern aus Ammerbuch beworben.

Die regelmäßigen Bündnistreffen für alle Ehrenamtliche und Engagierte zur Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen, sowie die Kontakt- und Anlaufstelle für Ehrenamtliche können nun auch in den nächsten beiden Jahren weitergeführt werden.

Bewerben konnten sich für die Fortführung der Förderung alle 50 Engagierten Städte, die bereits seit 2015 an dem Programm teilgenommen haben. Getroffen hat die Entscheidung eine Jury bestehend aus den Förderpartnern des Netzwerkprogramms „Engagierten Stadt“. Sechs Stiftungen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  fördern das Gesamtprogramm bis Ende 2019 mit insgesamt zwei Millionen Euro. Die Besonderheit: Die Fördermittel fließen nicht in einzelne Leuchtturmprojekte. Gefördert wird ausschließlich der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken vor Ort. Es geht darum, durch gemeinsames Wirken dauerhafte Strukturen für bürgerschaftliches Engagement zu schaffen, an denen die Kommunen, die gemeinnützigen Organisationen und die Wirtschaft beteiligt sind.

Genau darum geht es auch in Ammerbuch. Das Konzept für die kommenden zwei Jahre sieht vor im Zusammenwirken zwischen Kommune, freien Trägern, Initiativen, Vereinen und der regionalen Wirtschaft das gemeinsame Leben in Ammerbuch zu gestalten. Themen wie Begegnung von Jung und Alt, die Förderung von kulturellen Angeboten und die gemeinsame Umsetzung von  integrativen und inklusiven Angeboten, stehen auf der gemeinsamen Agenda.  Beim nächsten Gesamtbündnistreffen am Mittwoch, den 29.November 2017 in der Zehntscheuer in Entringen wird die Weiterfinanzierung gefeiert und das weitere Vorgehen abgestimmt werden. Hierzu sind alle Interessierte herzlich eingeladen.

„In Ammerbuch spielt das bürgerschaftliche Engagement eine wichtige Rolle. Wir wollen unsere gute Zusammenarbeit mit allen Partnern vor Ort sichern und mit allen Beteiligten nachhaltig bessere Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement schaffen.“, sagt Susanne Keefer, Leitung Sachgebiet Familie, Bildung und Kultur und Mitglied des Projektteams von „Ammerbuch aktiv“. Auch Frau Halm, Bürgermeisterin von Ammerbuch, freut sich über die Förderung und fügt schmunzelnd hinzu: „Die Jury hat gemerkt, dass wir an einem Strang ziehen.“

Auf die Engagierte Stadt  Ammerbuch warten nun nicht nur Fördergelder, sondern eine breite Palette an professioneller Beratung und Begleitung durch die Programmpartner und die weiteren Teilnehmer im Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“:  Bundesweite Netzwerktreffen zählen ebenso dazu wie Webinare, Themen- und Methodenworkshops.

Mehr Informationen zum Netzwerkprogramm unter www.engagiertestadt.de

Informationen zu den Teilnehmern unter https://www.engagiertestadt.de/#orte

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